Aktuelles -Eine Dorfgemeinschaft - 01.06.2013

Eine Dorfgemeinschaft

wofür brauche ich so etwas in einer Zeit wie dieser?
In einer Zeit, in der sich vieles verändert,
oft wesentlich schneller, als ich mithalten kann?
Einer Zeit, der ständig wachsenden Anforderungen an jeden Einzelnen,
einer Zeit, in der Dinge die immer gehalten haben, plötzlich zusammenbrechen...
was bedeutet da das Wort Gemeinschaft für mich?
Kann und will ich es neu mit Dingen füllen, die mir wirklich wichtig sind?
Wie würde ich mir eine Gemeinschaft vorstellen,
in der ich mich wohl und aufgehoben fühle,
in der der Einzelne er/sie selbst sein kann
und auch so angenommen wird?
Wo Menschen sich mit Respekt begegnen?
Offen für neue Wege, die man vielleicht nur gemeinsam entdecken kann?
Eine Gemeinschaft in der wir zuhören was die Alten zu sagen haben,
weil sie über eine gewisse Erfahrung verfügen,
die mit nichts aufzuwiegen ist?
Eine Gemeinschaft in der die Jungen einen Platz haben,
weil die notwendige Veränderung ihnen wesentlich leichter fällt
und sie oft einen guten Instinkt und vor allem Durchschlagskraft besitzen,
um neue Wege gehen zu können?
Eine Gemeinschaft in der jeder zählt,
in der man sich gegenseitig hilft,
in der man gemeinsam versucht,
all die schwierigen Wellen zu überstehen,
die uns entgegen schwappen?
In der man gemeinsam stolz zurück blicken kann,
auf all das was man zusammen bewältigt hat,
all das was man eingeladen hat,
zum Wohle des Ganzen...

Was bedeutet Gemeinschaft für mich?
Zu welcher Art von Gemeinschaft möchte ich dazu gehören?
Glaube ich an die Möglichkeiten einer Gemeinschaft,
oder ziehe ich es vor, alles allein zu tun,
weil ich da weiß, woran ich bin?
Es gibt kein falsch oder richtig,
ich kann es nur immer wieder neu für mich entscheiden,
was ich in meinem Leben will
und wann ich bereit bin,
Veränderungen zuzulassen.

Monika Zottmann 6.04.2013

 

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