Aktuelles - Bestattung unter Baümen in Oberwambach - 07.11.2010

„Bestattung unter Bäumen“ bald möglich

Bestattung unter Bäumen in OberwambachEinen großen Schritt nach vorn, um dem Anspruch eines modernen Friedhofs gerecht zu werden, wird derzeit auf dem gemeindeeigenen Friedhof unternommen.

Neben den normalen Einzel- Doppel- und Urnengräbern wird es, aufgrund mehrfacher Nachfrage bald auch Rasenreihen- und Rasenreihenurnengräber, sowie eine „Bestattung unter Bäumen“ geben. Die entsprechenden Beschlüsse wurden vom Gemeinderat bereits einstimmig gefasst und zur Genehmigung weitergeleitet.

Die Fläche für die Rasenreihen- und die Rasenreihenurnengräber liegt von der Friedhofshalle aus etwa in der Mitte des Friedhofs, rechts hinter dem Ehrenmal das an die Toten der beiden Weltkriege erinnert.

Auf den Rasengräbern, die nur mit Grabplatten mit den Namen der Verstorbenen versehen sein werden, darf nur in Wintermonaten Grabschmuck niedergelegt werden. Daher wird Achim Ramseger dem Gemeinderat vorschlagen, eine Möglichkeit anzubieten, die den Angehörigen der Toten, bei besonderen Anlässen, wie zum Beispiel bei Geburts- oder Todestagen die Möglichkeit eröffnen, einen Blumengruß niederzulegen.

Der Oberwambacher Friedhof ist neben den Friedhöfen in Altenkirchen und Weyerbusch, einer der ersten Friedhöfe in der Verbandsgemeinde Altenkirchen auf dem die „Bestattung unter Bäumen“ angeboten wird. Der Gemeinderat hat sich für den rechten oberen Teil des Friedhofs, auf der bereits eine große Anzahl von Bäumen steht, entschlossen.

Nach der Genehmigung wird das rund 350 Quadratmeter große Waldstück durch die Waldinteressentenschaft entsprechend der Vorgaben durchforstet und die stärksten etwa 10 bis 15 Bäume sollen nach Plänen, die der Ortsbürgermeister dem Rat in Kürze vorlegen wird, mit Nummern versehen werden.

Auf einer Anschaukarte, etwa in einem Schaukasten, können sich die Friedhofsbesucher  dann informieren nahe welchem Baum ihre Verstorbenen beerdigt sind. Auch in diesem Bereich soll eine Möglichkeit geschaffen werden

Foto: Heinz-Günter Augst

 

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